Teil 1: Die Halle und der SVH: Das passt!

Teil 1: Die Halle und der SVH: Das passt!

Rund zwei Wochen sind mittlerweile vergangen, als unsere 1. Herren ein letztes Mal das Hallenparkett betreten hat. Beim Hallenmasters in Belm wurde eindrucksvoll die hervorragende Leistung der Jungs um ein weiteres Mal bestätigt. Der Grundstein für die perfekte Hallensaison wurde beim Addi-Vetter-Cup gelegt.

„Wir haben eine überragende Hallensaison gespielt“, legt sich SVH-Torwart Felix Zimmermann schnell fest. Der Keeper hat in der Halle die Rolle des Spielertrainers leicht eingenommen, sich aber vor und nach jedem Spiel mit Cheftrainer Günther Baerhausen besprochen. Mit einer durchschnittlichen Turnierleistung gestartet, steigerte man sich von Spiel zu Spiel. Ein Höhepunkt war sicherlich der Krimi im Halbfinale gegen den VfR Voxtrup – eine Neuauflage vom Finale 2017. Mit einer herausragenden Mannschaftsleistung wurde der Landesligist mit 6:5 nach Neunmeterschießen bezwungen. Der Weg für das dritte Vetter-Cup Finale in den letzten sechs Auflagen war somit geebnet. Dort lag erneut das Glück nicht auf unserer Seite und man musste sich leider dem besser spielenden SC Lüstringen geschlagen geben, der mit der Titelverteidigung ein kleines Stück Geschichte geschrieben hat.

Das nächste Hallenturnier ließ nicht lange auf sich warten. Beim Solarlux-Hallenfestival war ein Highlight der 2:1-Sieg gegen den westfälischen Oberligisten SC Westfalia Herne. „Die Jungs haben die taktische Vorgabe von mir hervorragend umgesetzt“, resümierte SVH-Keeper Felix Zimmermann. Auch die restlichen Spiele gingen nur ganz knapp nicht zugunsten der Schwarz-Gelben aus, sodass es fast für eine Sensation in der stark besetzten Gruppe B gegen Jong NEC Nijmegen, SV Union Lohne, Westfalia Herne und den Sportfreunde Lotte gereicht hätte.

Der krönende Abschluss war dann das Hallenmasters in Belm, wo sich die Besten aus der Halle aus Stadt und Landkreis Osnabrück jedes Jahr erneut messen. Wie beim Vetter-Cup verlief der Start etwas schleppend. Mit ein bisschen Glück reichte es am Ende des Tages für die Endrunde. Nebenbei wurden in der Gruppe mit den SF Lechtingen und dem Quakenbrücker SC zwei Bezirksligisten ausgeschaltet. In der Endrundengruppe traf man u.a. auf den Oberligisten TuS Bersenbrück und den Bezirksliga-Spitzenreiter SV Bad Rothenfelde. Zwei ganz harte Brocken für unsere Jungs. Gab es gegen Bersenbrück eine herbe Niederlage, wurde das Spiel gegen Rothenfelde durch zwei individuelle Fehler unglücklicherweise aus der Hand gegeben. „Wir wollten mit einem guten Gefühl aus der Hallensaison rausgehen, uns nicht noch einmal abschießen lassen und das Spiel auch gewinnen“, so Zimmermann nach dem 5:2-Sieg gegen Bramsche im letzten Gruppenspiel, „jeder wollte seine eigene Hallensaison nochmal krönen. Das haben wir auch geschafft.“ Den Worten folgten Taten. So gab es doch noch einen versöhnlichen Abschluss.

 Jetzt heißt es, den Schwung aus der Halle mit in die Rückrunde zu nehmen.